Unsere Woche der Elternabende
Am Montagabend kamen wir in den Genuss des x-ten Elternabends in der Unterstufe. Eine Stunde und vierzig Minuten wurden wir im Singsaal und später in den Klassenzimmern von den gleichen LehrerInnen mit den gleichen Informationen wie vorletztes Jahr beschallt. OK, sie können ja nichts dafür, dass unsere Kids zwei Jahre auseinander liegen und Noah nun zu Robins Lehrerin der letzten zwei Jahre eingeteilt wurde. Ganz im Gegenteil, wir wollten das so. Ausserdem war's wieder mal interessant, die 'neuen' Eltern zu beobachten und die Entwicklung der Lehrpersonen über die letzten Jahre zu analysieren. Lustig ist ja vor allem, dass Noahs Klassenlehrerin wohl unsere Tochter sein könnte;-)
Gestern Donnerstagabend stand der nächste Elternabend auf dem Programm. Wieder sassen wir über eineinhalb Stunden zunächst im sehr warmen und proppenvollen Singsaal und später im angenehmen Klassenzimmer. Diesmal war jedoch alles neu. Neues Schulhaus, neue Lehrpersonen, einfach alles neu. OK, soweit es einem neu vorkommt, nachdem man dort vor 30 Jahren selbst die Schulbank gedrückt hat;-) Wieder wird Robin hauptsächlich von Frauen unterrichtet und wie es heute üblich ist, arbeitet jede ein anderes Pensum. Die Lehrerinnen kamen uns alle sehr sympathisch rüber und alle verfügen schon über mehrjährige Erfahrung. Robins Hauptlehrerin ist sogar privat Nachbarin von meinem damaligen Sek. Lehrer Jürg König. Er unterrichtet immer noch im Lindenbüel und wie ich gestern entdeckt habe, auch immer noch im gleichen Klassenzimmer.
Spannend war zudem, wie viele Eltern Dodo und ich noch von früher kannten. Da geht man an einen Elternabend seines Kindes und beim Apéro steht man dann mit Schulkollegen von früher zusammen. Ist das nicht irr?
Nachdem ich nun alles gesehen habe, bin ich zuversichtlich, dass sich unsere beiden Jungs auch in Zukunft in der Schule in guten Händen befinden werden.
