Durchschnaufen vor Heilig (Frauen-)Abend

Endlich hat Dodo den verdammten Pfeiffer abgeschüttelt, da haut es mich in die Pfanne. Zunächst bricht mein ‎alter Freund Cluster Headache aus, dann übernehme ich fliegend die Magendarmgrippe von Noah und nach all ‎dem erlebe ich eine fast schlaflose Nacht mit üblen Schmerzen im Brustkorb. Dies ausgerechnet nach der ‎Nachricht, dass ein lieber Freund gleich zweimal notfallmässig am Herzen operiert wurde.‎

Weihnachten naht, hat quasi schon einen Fuss in der Türe und ich kriege nichts auf die Reihe. Himmel, wer ‎organisiert den Baum? Wann bringen wir bloss unsere Wohnung in gastgerechten Zustand? Wann sollen wir uns ‎um die Geschenke kümmern? Wieso haben wir noch nicht mal einen Wunschzettel? Wer soll wem was ‎schenken? Die Fragen wuchsen mir kurzzeitig über den Kopf und ich war einer weihnachtlichen Depression ‎nahe. Am liebsten hätte ich alles hingeschmissen.

Seit gestern geht's jetzt aber auch mit mir wieder aufwärts und ich sehe den bevorstehenden Feiertagen nicht ‎mehr ganz so düster entgegen. OK, dass ich an Weihnachten arbeite stinkt mir immer noch, aber so läuft das ‎nun mal in einem Team. Man kann nicht immer alles haben. Immerhin komme ich so zu Hause um die ganzen ‎Vorbereitungen für unseren heiligen Frauenabend herum. Sechs Frauen, unsere zwei Jungs und meine Wenigkeit. ‎Das kann ja heiter werden;-)‎