Irgendwie ist mir im Laufe des vergangenen Sommers die allgemeine Motivation abhanden gekommen. Nur schwer kann ich mich für irgendwelche Aktivitäten begeistern und damit meine ich natürlich nicht mit Tom Bier zu trinken, bis ich fast vom Hocker kippe oder im Hallenstadion mit Freunden zu feiern, nein, ich meine z.B. meine Fitness. Eigentlich stehen meine Ziele und der Weg, wie ich sie zu erreichen gedachte seit Monaten fest. Obwohl sie schon längst lächerlich wirken, können sie an dieser Stelle immer noch nachgelesen werden.
Es tut sich aber weiterhin nichts. Ganz im Gegenteil, ich bin bald wieder bei meinem Ursprungsgewicht, mit welchem ich vor einem guten Jahr die Aktion Schwümmring in Angriff genommen hatte. Ich fühle mich schlapp, unzufrieden und so was von unmotiviert. Ich glaube nicht, dass das auch nur im Entferntesten etwas mit einer Depression zu tun hat, aber was ist es und vor allem, wie wird man das wieder los? Ja klar, einfach raus gehen und mal ein paar Minuten joggen. Leicht gesagt, aber wenn ich mal vor dem PC sitze, dann bringen mich keine sieben Pferde mehr aus dem Haus. Der Hometrainer zum Beispiel, der steht nun schon wieder seit zwei Wochen im Schlafzimmer und hat bisher nur sein Amt als Kleiderständer wieder aufgenommen. OK, diese Woche ist speziell, denn ich komme jeweils erst um 19:30 Uhr nach Hause. Um diese Zeit und nach einem langen Arbeitstag ist sowieso nichts mehr von mir zu wollen. Dann die Ernährung. Wie oft habe ich mir in den letzten Wochen vorgenommen, zurück zu stecken? Dann stecke ich wieder in einem mühsamen Arbeitstag und es kostet mich jeweils einen Wimpernschlag bis die Vorsätze über den Haufen geworfen sind. Das geschieht in einer Regelmässigkeit, dass man Angst kriegen könnte. Irgendwie stinkt mich der Alltag an. Ist das ein Vorbote der Midlife Crises?
OK, ab nächster Woche wird alles besser;-) {easycomments}
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