Mein Blog
Viel Spass und Unterhaltung beim Lesen meines Blogs
Im August 2008 lancierte ich die Aktion Schwümmring. Sie hatte zum Ziel, meine Schwimmringe um die Hüften herum verschwinden zu lassen. Ich führte eine Art öffentliches Tagebuch, in welchem ich über Fortschritte, Rückschläge, Essgewohnheiten, Gewichtsveränderungen und vieles mehr berichtete.
Im Laufe der Zeit gingen mir die Themen aus und ich begann über Gott und die Welt zu schreiben. Seither blogge ich hier beinahe täglich mit grosser Freude über alles was mich bewegt oder ich erlebt habe. Zu meiner grossen Überraschung hat sich mit der Zeit ein treues Grüppchen von Stammleserinnen und -lesern gebildet. Ab und an werden meine Blogs sogar kommentiert, was mich jeweils riesig freut.
Ich setze wie gewohnt alles daran, über Interessantes, Spannendes, Lustiges und Kurioses aus meinem Leben zu schreiben und hätte mächtig 'dä Plausch' wenn weiterhin einige von euch regelmässig hier vorbeischauen würden.
Den damaligen 'Blog der Ringe' lasse ich noch eine Weile hier verlinkt, werde ihn aber zu gegebenem Zeitpunkt entfernen.
Euer Schäri
Rauchfrei mit Nikotinspray
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Es ist wieder mal soweit, ich habe den nächsten Versuch gestartet, das Rauchen aufzugeben. Eigentlich war mein Plan, den Versuch erst nach Abschluss der Schule und gleich im Anschluss an unsere Skiferien zu starten. Was hat mich denn dazu bewogen, die Glimmstängel freiwillig schon früher aus meinem Alltag zu verbannen? Nun, schuld daran war ein Männerabend, an welchem ich mit meinen lieben Freunden auf das neue Jahr angestossen habe. Die Details erspare ich euch. Sicher ist aber, dass ich am Folgetag null Bock auf Zigis hatte;-) So habe ich mich also spontan dazu entschlossen, es gleich ganz sein zu lassen. Meine Familie war natürlich sofort Feuer und Flamme für dieses Unterfangen und Dodo besorgte mir die üblichen Nicorette Kaugummis sowie neu einen Spray. In der Packungsbeilage des Sprays war zu lesen, man solle ihn nicht inhalieren, was ich natürlich erst gelesen habe, als ich nach dem ersten Einsatz beinahe drauf gegangen wäre;-) Mein Hals schien zu verbrennen, ich hickste im Sekundentakt und am liebsten hätte ich gleich aufs Pult gek..., aber lassen wir das. Entgegen den offiziellen Empfehlungen, man solle anstelle von jeder Zigarette einmal sprühen, benutze ich die Nikotindröhnung per Spray von Beginn weg nur zwei- bis dreimal täglich. Und oh Wunder, das klappt wunderprächtig. Ich spüre nicht wirklich einen Entzug und meine Laune ist irgendwie auch unverändert. Meine Familie hatte mich bei früheren Rauchstoppversuchen schon öfters auf den Mond oder weiter weg gewünscht, aber diesmal ist alles anders. Gerade gestern haben mir alle bestätigt, dass ich tiptop drauf und sehr gut zu ertragen sei. Ist das nicht schön;-) Heute bin ich schon beim zehnten rauchfreien Tag angelangt und es klappt erstaunlich gut. Tja, dann mache ich mal so weiter und freue mich, wenn ich dabei niemandem auf den Geist gehe.
Exam 70-410: Mission accomplished
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Seit Mitte Oktober 2014 sitze ich abends zweimal wöchentlich im Schulzimmer, büffle tagsüber weiter und repetiere an den Wochenenden das Gelernte. Das alles tue ich immer mit der Microsoft Certified Solutions Associate (MCSA) Zertifizierung auf Windows Server 2012 R2 vor Augen. Drei bestandene Examen sind dazu nötig. Letzte Woche habe ich mich endlich dazu durchgerungen, mich für die erste Prüfung anzumelden und heute Morgen war es dann soweit. 120 Minuten hätte ich für die Prüfung 70-410 'Installing and Configuring Windows Server 2012' Zeit gehabt. Nach einer Stunde klickte ich auf den 'Beenden' Button und war mächtig erleichtert, als mir auf dem Monitor die erreichte Punktzahl von 937 mit den entsprechenden Glückwünschen angezeigt wurden. 700 Punkte wären nötig gewesen, 1'000 waren das Maximum. Ich habe also offensichtlich genug geübt;-) Leider ist damit noch nicht viel erreicht. Es gilt jetzt das Examen 70-411 in Angriff zu nehmen und ich fürchte, auch hier benötige ich mindestens drei Monate um das Material in meinem alten Hirn abzuspeichern. Auf geht's...

Wenn du denkst...
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...es könnte nicht mehr schlimmer kommen.
Ich habe alles gegeben und mir dieses TCP/IP und IPv4 Thema in den Kopf gewürgt. Langsam wage ich daran zu glauben, dass ich diese Prüfungsfragen mit etwas Glück meistern werde. Will heissen, ich habe es nach Jahren des Scheiterns geschafft, das Thema zu kapieren. Als Hilfestellung habe ich mir folgende Umrechnungstabelle zusammen geschustert. Wenn ich es jetzt noch schaffe, diese an der Prüfung auswendig aufzuschreiben (natürlich sind keinerlei mitgebrachte Hilfsmittel erlaubt), dann kann es gut kommen. OK, es ist nur eines von vier Oktetten dargestellt, aber das hilft schon sehr viel.
|
Binär |
Dezimal |
Berechnung Teilsubnetze |
Mögliche Teilsubnetze |
Berechnung Hosts |
Abzügl. Netz- / Broadcast-ID |
Mögliche |
|
00000000 |
0 |
20 |
0 |
28 |
256 - 2 |
254 |
|
10000000 |
128 |
21 |
2 |
27 |
128 - 2 |
126 |
|
11000000 |
192 |
22 |
4 |
26 |
64 - 2 |
62 |
|
11100000 |
224 |
23 |
8 |
25 |
32 - 2 |
30 |
|
11110000 |
240 |
24 |
16 |
24 |
16 - 2 |
14 |
|
11111000 |
248 |
25 |
32 |
23 |
8 - 2 |
6 |
|
11111100 |
252 |
26 |
64 |
22 |
4 - 2 |
2 |
|
11111110 |
254 |
27 |
128 |
21 |
2 - 2 |
0 |
|
11111111 |
255 |
28 |
256 |
20 |
0 |
0 |
In der Schule ist dieses Kapitel natürlich schon längst Geschichte und ich blicke mittlerweile auf trockene, aber interessante Abende mit den Themen 'Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP)' und 'Domain Name System (DNS)' zurück. Soweit so gut. Bis wir gestern Abend kurz vor Schluss das neueste Kapitel angingen: Implementing IPv6!
IPv6 ist das Internet Protocol der Zukunft. Es löst IPv4 in den nächsten Jahren ab. Der Grund: IPv4 basiert auf einer 32-Bit Adressierung und die dadurch darzustellenden rund 4.3 Milliarden (232) Adressen (jeder Computer im Internet benötigt eine solche Adresse) gehen schlichtweg aus. So hat man anno 1998 IPv6 als offiziellen Nachfolger bestimmt. IPv6 basiert auf einer 128-Bit Adressierung, das heisst es stehen neu rund 340 Sextillionen (3,4 x 1038, eine Zahl mit 39 Stellen) Adressen zur Verfügung. Der weltweite Adressbereich wird dadurch um den Faktor 296 vergrössert. Das sind wahnsinnig beindruckende Zahlen, aber hey, wie zum Henker soll ich das jemals begreifen? Eben habe ich mich noch darüber gefreut, IPv4 knapp begriffen zu haben, da steht der Lehrer mit dem Vorschlaghammer vor mir und haut mir IPv6 um die Ohren. Prompt habe ich ihm angekündigt, dass ich mich bei diesem Thema ausklinke und die Examen mit den restlichen Themen meistern werde;-)
Das heisst in Zukunft kommen IP-Adressen nicht mehr im Stile von 207.142.131.235 daher, sondern sehen dann beispielsweise so aus 2001:0db8:0000:08d3:0000:8a2e:0070:7344. Ein Königreich für den, der mir dieses Thema verständlich rüber bringt.
Tja, so ist das Informatikerleben, die Zeit bleibt einfach nie stehen. Laufend muss man nicht nur die Systeme, sondern auch sich selbst updaten. Deshalb gehe ich ja schliesslich wieder zur Schule. Also, Schnauze tief und durch;-)
TCP/IP Déjà-vu
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Nach der montäglichen Ankündigung wusste ich, was gestern auf mich zu kommen würde. Mein Kopf glühte und hämmerte schon den ganzen Tag, ideale Voraussetzungen für mein Hassthema: das Netzwerkprotokoll TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol). Ich kündigte meinem Lehrer zu Beginn des Abends an, dass ich grosse Hoffnungen in ihn setze, weil ich schon vor sechs Jahren an den Netzwerkadressenberechnungen gescheitert war. "Kein Problem", meinte er. Bei den Erklärungen kam ich noch knapp mit, aber bei den Übungsaufgaben verstand ich nur noch Bahnhof. Mein Hirn wollte sich schon ausklinken, aber das liess ich nicht zu und hörte trotz mächtigen Kopfschmerzen aufmerksam zu und notierte alles, was ich aufschnappte. Lösungen konnte ich jeweils keine präsentieren, aber ich versuchte trotzdem, so viele Informationen wie möglich aufzusaugen. Nun liegt es an mir, in den kommenden Tagen dieses Kapitel irgendwie in mein Hirn rein zu hämmern. Schliesslich geht's am Montag bereits mit dem nächsten Thema 'DHCP' weiter. Wie ich das anstellen will? Keine Ahnung. Theorie lesen, Übungen machen und hoffen, dass ich es irgendwann kapiere. Das Thema ist sowas von theoretisch und trocken, das kann man nicht verstehen. Kommt hinzu, dass man dafür in einer grösseren Firma eine eigene Abteilung hat und ich persönlich damit nie und nimmer in Berührung komme. Wenn's Netzwerkprobleme gibt oder etwas nicht läuft, dann meldet man das den Netzis;-) Unser Lehrer meinte jedoch, an der Prüfung seien das Gratispunkte, weil man alles berechnen könne. Haha, der war gut.
Zum Schluss noch ein kleines Müsterchen. Kommt der Client mit folgender Netzwerkkonfiguration ins Internet?
IP - 192.168.1.34
Subnet - 255.255.255.240
Gateway - 192.168.1.1
DNS - 192.168.2.24
"Gute Frage, würde mich auch interessieren", war meine Antwort darauf;-)
Hirngymnastik
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Uff, erst drei von siebenundzwanzig Schulabenden liegen hinter mir und mein Hirn raucht schon. Ich wusste ja, dass es hart werden wird, nach einem Arbeitstag noch 4 Stunden ins Schulzimmer zu sitzen und doch bin ich überrascht. Ich kämpfe dort nicht wie erwartet mit der körperlichen Müdigkeit. Nein, ich bin hochkonzentriert und motiviert bei der Sache aber nach 21:00 Uhr wird die Auffassungsgabe jeweils etwas träge, ich schreibe nicht mehr ganz so konzentriert mit und sehne den Feierabend herbei. Ich bin wohl mit einer Ausnahme der älteste im Schulzimmer und doch komme ich gut mit und muss auch regelmässig meinen Banknachbarn unterstützen;-) Gestern erlebte ich mein persönliches Highlight, als der Lehrer meine Doku entdeckte. "Wow, vorbildlich", meinte er und dafür könnte ich Geld von meinen Klassenkameraden verlangen. Haha, Schäri der Doku-König schlägt wieder zu. Jetzt muss das ganze Material einfach noch ein fixes Plätzchen in meinem angegrauten Oberstübchen finden und sich dort niederlassen, zumindest bis ich die drei Examen hinter mich gebracht habe. Begriffe wie Remote Server Administration Tools (RSAT), W2K12 R2 Server Core, WDS, Roles and Features, Active Directory, Directory Service Restore Mode (DSRM), Flexible Single Master Operations (FSMO), Domain, Forest, IFM, OU, GPO, IGDLA, Offline Domain Join und viele mehr sorgen auf jeden Fall für mächtig Betrieb hinter meiner Stirn, wenn ich abends nach der Schule im Bett liege und einschlafen sollte. Und dabei ist eines sicher, es wird nicht bei diesen paar Stichworten bleiben und dass die drei fetten Bücher in Englisch verfasst wurden macht es nicht einfacher;-) Anyway, es macht Spass wieder mal auf eine etwas andere Art gefordert zu werden.
